Webdesign für Arztpraxen & Therapeuten

Webdesign für Arztpraxen & Therapeuten
Vertrauen beginnt online

Patienten suchen heute zuerst im Netz nach einer Praxis – und entscheiden innerhalb von Sekunden, ob sie Kontakt aufnehmen. Viele Praxen und Therapeuten haben jedoch Websites, die veraltet wirken, auf Mobilgeräten schlecht funktionieren oder wichtige Informationen vergraben. Wer online keinen guten ersten Eindruck hinterlässt, verliert potenzielle Patienten, bevor sie überhaupt anrufen.

T
0
Projekte umgesetzt
0
Jahre Erfahrung
0
% Mobile-First
0
Std. Reaktionszeit

WARUM WD365

Was du von uns
bekommst.

Eine Praxis-Website hat zwei Aufgaben, die sich nicht widersprechen dürfen: Sie muss Patienten in Sekunden die Antworten geben, wegen derer sie gekommen sind – und dabei strengere Datenschutzregeln einhalten als jede andere Website, weil schon die Terminanfrage ein Gesundheitsdatum ist.

Projekt besprechen

DSGVO-konforme Online-Präsenz

Für Gesundheitsdienstleister gelten besondere datenschutzrechtliche Anforderungen, die eine normale Website oft nicht erfüllt. Wir bauen Ihre Seite von Grund auf DSGVO-konform – inklusive sicherer Kontaktformulare und rechtskonformer Cookie-Lösung.

Einfache Terminanfragen rund um die Uhr

Ein integriertes Kontakt- oder Terminanfrageformular reduziert den telefonischen Aufwand für Ihr Praxisteam spürbar. Patienten können jederzeit anfragen – ohne Warteschleife, ohne Öffnungszeiten.

Vertrauenswürdiger Auftritt für Patienten

Eine strukturierte, ruhige Website vermittelt Kompetenz und gibt Patienten das Gefühl, in guten Händen zu sein. Klare Informationen zu Leistungen, Team und Erreichbarkeit nehmen Unsicherheiten ab und stärken die Bindung.

Gefunden werden, wenn gesucht wird

Patienten suchen nach Fachrichtung und Ort, nicht nach Praxisnamen. Wir bauen die Seite so, dass Google Fachgebiet, Standort und Sprechzeiten zweifelsfrei zuordnen kann – inklusive strukturierter Daten für Praxis, Öffnungszeiten und häufige Fragen.

SO LÄUFT ES AB

Vom Briefing zur
fertigen Website.

1

Kennenlernen & Briefing

Im ersten Gespräch klären wir Ihre Praxisausrichtung, Zielgruppe und die Inhalte, die Ihre Patienten wirklich benötigen.

2

Konzept & Design

Wir gestalten ein ruhiges, professionelles Layout, das Ihre Praxisidentität widerspiegelt und auf allen Geräten einwandfrei funktioniert.

3

Launch & Begleitung

Nach Ihrer Freigabe geht die Website live – technisch abgesichert, suchmaschinenoptimiert und sofort einsatzbereit.

Webdesign Prozess
Webdesign für Arztpraxen & Therapeuten – Vertrauen beginnt online

LOKALER FOKUS

Was Arztpraxen & Therapeuten von einer guten Website erwarten können

Eine durchdachte Website steigert die Sichtbarkeit in lokalen Suchanfragen und bringt mehr geeignete Patienten in Ihre Praxis. Praxen, die ihre Online-Präsenz optimieren, berichten von weniger Rückfragen am Telefon und einer spürbaren Entlastung im Praxisalltag. Gleichzeitig stärkt ein professioneller Webauftritt das Vertrauen neuer Patienten bereits vor dem ersten Besuch.

Arztpraxen Therapiepraxen Apotheken Kliniken & MVZ DSGVO Artikel 9 Online-Terminvergabe WCAG 2.1 AA

AUS SICHT DER PATIENTEN

Fünf Fragen, die Ihre Website
sofort beantworten muss.

Wer eine neue Praxis sucht, hat selten Zeit und selten Geduld. Meist wird am Handy gesucht, oft außerhalb der Sprechzeiten, häufig in einer unangenehmen Situation. Die Website hat dann eine einzige Aufgabe: die naheliegenden Fragen beantworten, ohne dass jemand suchen muss.

Das klingt banal, ist aber der Punkt, an dem die meisten Praxis-Websites scheitern. Nicht am Design, sondern daran, dass Öffnungszeiten als Bild eingebunden sind, die Telefonnummer am Handy nicht anwählbar ist oder die Anfahrt nur aus einer Adresse besteht.

  • Behandeln Sie, was ich brauche? Das Leistungsspektrum in der Sprache der Patienten, nicht in Abrechnungsziffern. Wer „Rückenschmerzen“ sucht, sucht nicht „konservative Wirbelsäulentherapie“.
  • Wann kann ich kommen? Sprechzeiten als lesbarer Text, getrennt nach Terminsprechstunde und offener Sprechstunde, mit Urlaubs- und Vertretungshinweis an einer Stelle, die sich pflegen lässt.
  • Nehmen Sie mich überhaupt? Kassenzulassung, Privatpatienten, Selbstzahler, Aufnahmestopp. Diese Information fehlt fast überall und kostet Ihr Team täglich Telefonate.
  • Wie komme ich hin? Parkplätze, Haltestelle, Etage, Aufzug, Barrierefreiheit vor Ort. Für Patienten mit Gehhilfe oder Kinderwagen ist das die entscheidende Frage.
  • Wie bekomme ich einen Termin? Anwählbare Nummer, Formular oder Online-Buchung – aber ein klarer Weg, nicht drei halbe.

Jede dieser Antworten spart Anrufe. Das ist der Teil, der sich im Praxisalltag am schnellsten bemerkbar macht: nicht mehr Patienten, sondern weniger Rückfragen zu Dingen, die auf der Website stehen könnten.

DER UNTERSCHIED ZU JEDER ANDEREN WEBSITE

Datenschutz und Berufsrecht sind hier
keine Formalie.

Warum Gesundheitsdaten anders behandelt werden

Die DSGVO zählt Gesundheitsdaten in Artikel 9 zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Dazu gehört mehr, als die meisten annehmen: Dass jemand bei einem Orthopäden oder in einer psychotherapeutischen Praxis einen Termin anfragt, ist bereits ein Gesundheitsdatum – auch ohne jede Diagnose. Ein Terminformular auf einer Praxis-Website verarbeitet also ab dem ersten Zeichen Daten, für die strengere Regeln gelten als für das Kontaktformular eines Handwerksbetriebs.

Praktisch heißt das: Das Formular fragt so wenig wie möglich ab und bietet kein Freitextfeld an, das zum Schildern von Beschwerden einlädt. Die Einwilligung wird ausdrücklich eingeholt und protokolliert. Die Übertragung läuft verschlüsselt, und die Anfrage wird nicht unverschlüsselt per E-Mail durchs Netz geschickt, sondern in einem geschützten Bereich abgelegt oder verschlüsselt zugestellt.

Was beim Hosting dazugehört

Mit dem Hoster braucht es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. Der Serverstandort sollte in der EU liegen. Eingebundene Dienste von Dritten sind der häufigste Stolperstein: Schriften, Karten, Videos und Statistik laden beim Aufruf Daten von fremden Servern und übertragen dabei die IP-Adresse des Besuchers. Das Landgericht München I hat am 20.01.2022 (3 O 17493/20) für dynamisch eingebundene Google Fonts entschieden, dass das ohne Einwilligung ein Verstoß ist.

Wir hosten Schriften deshalb selbst, binden Karten erst nach Zustimmung nach und setzen Statistik ein, die ohne Cookies und ohne Datenweitergabe auskommt. Was im Detail auf einer Praxis-Website Pflicht ist, haben wir hier aufgeschrieben.

Heilmittelwerbegesetz und Berufsordnung

Für Heilberufe gilt zusätzlich das Heilmittelwerbegesetz. Es betrifft genau die Elemente, die Agenturen gern vorschlagen, weil sie sonst gut funktionieren:

  • Patientenstimmen und Dankesschreiben sind nach § 11 Absatz 1 Nummer 11 HWG unzulässig, wenn sie in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise verwendet werden. Bewertungen einfach einzublenden, ist deshalb kein risikofreier Standardbaustein.
  • Vorher-Nachher-Bilder dürfen bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen nicht gezeigt werden (§ 11 Absatz 1 Satz 3 HWG).
  • Krankengeschichten als Werbemittel schließt § 11 Absatz 1 Nummer 3 HWG aus.
  • Die Berufsordnung Ihrer Landesärztekammer erlaubt sachangemessene Information, untersagt aber anpreisende, irreführende und vergleichende Werbung. Was „sachangemessen“ ist, entscheidet sich an der Formulierung – „die beste Praxis in Hannover“ ist es nicht.

Diese Regeln sind kein Hindernis, sie verschieben nur die Mittel. Vertrauen entsteht auf einer Praxis-Website nicht über Superlative, sondern über Konkretheit: nachvollziehbare Qualifikationen, erklärte Behandlungsabläufe, benanntes Team, erreichbare Ansprechpartner.

Diese Hinweise geben den Rahmen wieder, in dem wir arbeiten, und sind keine Rechtsberatung. Für Datenschutzerklärung und werbliche Aussagen bleibt die Prüfung durch Ihre Rechtsberatung oder die zuständige Kammer maßgeblich – wir liefern die technische Umsetzung und sagen, wo wir Risiken sehen.

FÜR WEN WIR ARBEITEN

Jede Fachrichtung hat
andere Patientenfragen.

Eine Website für eine Radiologie muss andere Dinge erklären als eine für eine Logopädie. Der Unterschied liegt nicht im Layout, sondern darin, was Patienten vorher wissen müssen und wie sie in die Praxis kommen – auf Überweisung, auf eigene Faust oder über Angehörige.

Hausarzt- und Facharztpraxen

Offene Sprechstunde gegen Terminsprechstunde verständlich trennen, Aufnahmestopp sichtbar machen, Vertretung in der Urlaubszeit pflegbar halten.

Zahnarztpraxen

Leistungen zwischen Kassenregelversorgung und Zuzahlung sauber erklären, Prophylaxe und Angstpatienten als eigene Einstiege, Notdienst auffindbar.

Orthopädie und Chirurgie

Patienten suchen nach Beschwerden, nicht nach Fachbegriffen. Beschwerdebilder als Einstiege, konservativ und operativ klar unterschieden.

Radiologie und Diagnostik

Fast alle kommen auf Überweisung und sind unsicher. Ablauf je Untersuchung, Vorbereitung, Dauer, Kontrastmittel, Befundübermittlung – das senkt Absagen.

Physio-, Ergotherapie, Logopädie

Verordnung, Rezeptgültigkeit, Eigenanteil und Wartezeit sind die Dauerfragen am Telefon. Stehen sie auf der Website, klingelt es seltener.

Osteopathie und Heilpraktiker

Selbstzahlerleistungen brauchen Transparenz über Kosten und Kassenerstattung – zurückhaltend formuliert, weil das Heilmittelwerbegesetz hier eng gezogen ist.

Psychotherapie

Diskretion vor allem: minimale Formulare, keine Freitextfelder zu Beschwerden, klare Angaben zu Erstgespräch, Wartezeit und Kassensitz.

Sportmedizin

Leistungsdiagnostik, Check-ups und Vorsorgeuntersuchungen sind planbare Termine – hier lohnt die Online-Buchung am meisten.

Apotheken

Notdienst, Botendienst, Vorbestellung und E-Rezept sind die Gründe, aus denen die Seite aufgerufen wird. Alles andere ist zweitrangig.

Kliniken und MVZ

Mehrere Fachabteilungen, mehrere Standorte, Ambulanz und Station: Die Struktur muss navigierbar bleiben, ohne dass Patienten die Hierarchie verstehen müssen.

Pflegedienste

Entschieden wird meist von Angehörigen unter Zeitdruck. Versorgungsgebiet, freie Kapazität und Ansprechpartner gehören nach vorn.

Tierarztpraxen

Notfälle kommen außerhalb der Sprechzeiten. Notdienstregelung, Anfahrt und Erreichbarkeit entscheiden, ob angerufen wird oder die Nachbarpraxis.

TERMINVERGABE

Anfragen kommen dann, wenn niemand am Telefon sitzt.

Ein erheblicher Teil der Terminanfragen erreicht eine Praxis nicht während der Sprechzeit, sondern abends und am Wochenende. Wer in dieser Zeit nur eine Telefonnummer anbietet, verliert die Anfrage an die Praxis, die ein Formular hat.

Drei Wege, drei Konsequenzen

  • Anfrageformular. Am schnellsten umgesetzt, kein neues System im Praxisalltag. Ihr Team vergibt den Termin wie bisher, nur ohne Telefonat. Für die meisten Praxen der richtige Einstieg.
  • Eigenes Buchungssystem. Patienten sehen freie Zeiten und buchen selbst. Entlastet am stärksten, verlangt aber gepflegte Kalender und klare Regeln, welche Terminarten überhaupt frei buchbar sind.
  • Portale wie Doctolib oder Jameda. Funktionieren, haben aber zwei Preise: die laufenden Kosten und die Position. Der Patient landet zuerst im Portal, dort stehen die Mitbewerber daneben, und die Beziehung zum Patienten läuft über einen Dritten.

Wir setzen alle drei Wege um und sagen vorher, welcher zu Ihrer Praxisgröße passt. Für eigene Terminbuchung nutzen wir ServiceTerminPro, unsere eigene Lösung – damit bleiben Termindaten in Ihrem System und die Patienten auf Ihrer Seite.

BARRIEREFREIHEIT

Ihre Patienten sind älter, als Ihre Website annimmt.

In kaum einer Branche ist die Zielgruppe so breit: von 20 bis 90, mit Lesebrille, mit zittriger Hand, mit Hörgerät, am alten Tablet. Barrierefreiheit ist hier kein Zusatzmerkmal, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Website ihre Aufgabe überhaupt erfüllt.

Wir bauen nach den Kriterien der WCAG 2.1 auf Stufe AA. Konkret heißt das:

  • Kontraste, die auch bei Sonnenlicht auf dem Handy lesbar bleiben – kein hellgrauer Text auf Weiß.
  • Schriftgrößen, die sich bis 200 Prozent vergrößern lassen, ohne dass das Layout zerbricht.
  • Vollständige Tastaturbedienung mit sichtbarem Fokus, für alle, die keine Maus benutzen können.
  • Alternativtexte und sauberes Markup, damit Screenreader die Seite vorlesen können.
  • Anwählbare Telefonnummern und ausreichend große Schaltflächen, damit Tippen mit unsicherer Hand gelingt.

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet seit dem 28.06.2025 bestimmte Anbieter zur Barrierefreiheit im elektronischen Geschäftsverkehr. Eine klassische Praxis-Website fällt in der Regel nicht darunter – ob Ihre Angebote betroffen sind, hängt am Einzelfall. Für die Entscheidung, barrierefrei zu bauen, ist das ohnehin nicht der ausschlaggebende Punkt: Es sind Ihre Patienten.

KOSTEN

Was den Preis bestimmt –
und was nicht.

Pauschalpreise auf einer Website sind meistens entweder zu hoch oder nicht zu halten. Deshalb hier die Faktoren, die bei einer Praxis-Website tatsächlich den Aufwand treiben – damit Sie unser Angebot und jedes andere einschätzen können.

Den größten Posten bilden fast immer die Inhalte, nicht die Technik. Wenn Texte, Teamfotos und Leistungsbeschreibungen fehlen, entsteht der Aufwand dort. Ein ausführlicher Überblick über Website-Kosten steht in unserem Blog.

  • Umfang. Eine Einzelpraxis mit sechs Seiten ist etwas anderes als ein MVZ mit vier Fachabteilungen und zwei Standorten.
  • Inhalte. Liegen Texte und Fotos vor, oder entstehen sie im Projekt? Fachtexte für Behandlungsschwerpunkte sind der häufigste Zusatzposten.
  • Terminvergabe. Formular, Buchungssystem oder Anbindung an Ihre Praxissoftware – drei deutlich verschiedene Größenordnungen.
  • Datenschutz-Tiefe. Einwilligungsverwaltung, geschützte Ablage von Anfragen und Löschkonzept sind Arbeit, die man nicht sieht und nicht weglassen sollte.
  • Pflege danach. Sprechzeiten, Urlaub und Teamwechsel ändern sich. Entweder Sie pflegen selbst – dann muss die Oberfläche dafür taugen – oder wir übernehmen es.
Was den Preis nicht bestimmen sollte: die Anzahl der Designentwürfe und die Frage, ob ein Baukasten oder ein eigenes System darunterliegt. Beides interessiert Ihre Patienten nicht.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Praxisinhaber uns
als Erstes fragen.

Was kostet eine Website für eine Arztpraxis?

Das hängt an fünf Dingen: Seitenumfang, ob Texte und Fotos vorliegen, welche Art der Terminvergabe eingebaut wird, wie tief die Datenschutzanforderungen reichen und wer die Seite später pflegt. Eine Einzelpraxis mit sechs Seiten und Anfrageformular liegt deutlich unter einem MVZ mit mehreren Fachabteilungen und Buchungssystem.

Wir nennen die Zahl nach dem Erstgespräch, wenn der Umfang klar ist – als Festpreis, nicht als Stundenschätzung, die später wächst.

Wie lange dauert es, bis die Website online ist?

Die Technik ist selten der Engpass. Was die Dauer bestimmt, sind Inhalte und Freigaben: Teamfotos, Leistungsbeschreibungen, die Abstimmung mit mehreren Behandlern. Praxen, bei denen die Inhalte bereitstehen, sind in wenigen Wochen online. Wo Texte und Fotos erst entstehen, dauert es entsprechend länger – und dieser Teil liegt zum größeren Teil bei Ihnen.

Brauche ich für ein Terminformular eine Einwilligung der Patienten?

Ja. Schon die Terminanfrage bei einer Facharztpraxis ist ein Gesundheitsdatum im Sinne von Artikel 9 DSGVO, auch wenn keine Beschwerden genannt werden. Für die Verarbeitung braucht es eine ausdrückliche Einwilligung, die dokumentiert wird.

Deshalb halten wir solche Formulare bewusst knapp: Name, Kontaktweg, Terminwunsch. Kein offenes Feld, das zum Schildern von Symptomen einlädt – was nicht erhoben wird, muss auch nicht geschützt, gespeichert und gelöscht werden.

Darf ich Patientenbewertungen auf meiner Website einbinden?

Hier treffen zwei Regelwerke zusammen. Das Heilmittelwerbegesetz untersagt in § 11 Absatz 1 Nummer 11 die Werbung mit Äußerungen Dritter, insbesondere mit Dank- und Empfehlungsschreiben, wenn sie in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise erfolgt. Eine Auswahl der besten Bewertungen kann in diese Richtung gehen.

Dazu kommt der Datenschutz: Ein eingebettetes Bewertungs-Widget lädt beim Seitenaufruf Daten von einem fremden Server und überträgt die IP-Adresse des Besuchers. Ohne Einwilligung ist das heikel. Wir setzen solche Elemente nur nach Zustimmung nach – oder lassen sie weg und arbeiten stattdessen mit nachvollziehbaren Angaben zu Qualifikation und Behandlungsablauf.

Darf ich Fotos von meinem Team in Berufskleidung zeigen?

Ja. Das frühere pauschale Verbot der bildlichen Darstellung in Berufskleidung ist 2012 entfallen. Untersagt ist die Darstellung heute, wenn sie in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise erfolgt. Übliche Teamfotos im Praxisalltag sind damit unproblematisch – und sie gehören zu den wirksamsten Elementen einer Praxis-Website, weil Patienten sehen wollen, wer sie behandelt.

Kann ich Google Maps für die Anfahrt einbinden?

Technisch ja, datenschutzrechtlich nicht ohne Einwilligung – die Karte lädt beim Aufruf Daten von Google-Servern. Wir lösen das mit einer Karte, die erst nach Klick lädt, und stellen davor die Information, die ohnehin wichtiger ist: Adresse als Text, Parkmöglichkeiten, nächste Haltestelle, Etage, Aufzug. Diese Angaben helfen mehr als eine Karte, die jeder ohnehin in seiner eigenen App öffnet.

Muss eine Praxis-Website barrierefrei sein?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28.06.2025 für bestimmte Anbieter im elektronischen Geschäftsverkehr. Eine klassische Praxis-Website mit Informationen und Kontaktformular fällt in der Regel nicht darunter; ob Ihr Angebot betroffen ist, ist eine Einzelfallfrage.

Für die Praxis ist das trotzdem die falsche Leitfrage. Ihre Patienten sind im Durchschnitt deutlich älter als die Nutzer anderer Websites. Kontrast, Schriftgröße und Bedienbarkeit entscheiden hier nicht über Konformität, sondern darüber, ob jemand den Termin bekommt oder aufgibt. Wir bauen deshalb standardmäßig nach WCAG 2.1 Stufe AA.

Kann ich die Website später selbst pflegen?

Ja, und bei Praxen ist das besonders wichtig: Sprechzeiten, Urlaubsvertretung und Teamveränderungen ändern sich mehrmals im Jahr. Genau diese Stellen richten wir so ein, dass sie ohne technisches Wissen anpassbar sind. Wer das nicht selbst machen will, gibt uns eine Nachricht – die Pflege ist dann Teil der Betreuung.

Was passiert mit meinen Google-Platzierungen beim Relaunch?

Die lassen sich mitnehmen, wenn man es vorher plant. Jede alte Adresse wird dauerhaft auf ihre neue Entsprechung weitergeleitet (Weiterleitung mit Status 301), damit Google die bisherige Bewertung überträgt. Ohne diese Weiterleitungen laufen bestehende Links und Suchergebnisse auf Fehlerseiten, und die Praxis beginnt bei Google wieder von vorn.

Vor dem Umschalten erfassen wir, welche Seiten der alten Website Besucher über Google erhalten, und prüfen nach dem Umschalten, ob jede davon richtig ankommt.

Lohnt sich Doctolib oder Jameda zusätzlich zur eigenen Website?

Als Ergänzung kann es Sinn haben, als Ersatz nicht. Im Portal stehen Sie zwischen Ihren Mitbewerbern, die Darstellung gehört dem Portal, und der Patientenkontakt läuft über einen Dritten. Die eigene Website ist der einzige Kanal, dessen Spielregeln Sie selbst bestimmen.

Unsere Empfehlung: zuerst die eigene Seite so bauen, dass sie Terminanfragen aufnimmt. Danach entscheiden, ob ein Portal zusätzlich Patienten bringt, die anders nicht kommen.

Weiterlesen

KOSTENLOS & UNVERBINDLICH

Schildern Sie uns Ihre Praxis – wir zeigen Ihnen, wie eine Website aussehen kann, die Ihren Patienten und Ihrem Team wirklich nützt.

30 Minuten Erstgespräch – per Video oder Telefon.

Termin vereinbaren

Keine Vertragsbindung  ·  Kein Risiko