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5 Webdesign-Fehler, die Hannoveraner Unternehmen Kunden kosten

5 Webdesign-Fehler, die Hannoveraner Unternehmen Kunden kosten

5 Webdesign-Fehler, die Hannoveraner Unternehmen Kunden kosten
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Fehler 1: Navigation, die niemand versteht

Ein Besucher landet auf deiner Website. Er sucht deine Öffnungszeiten, dein Angebot oder einen Kontaktweg. Und dann? Fünf Menüpunkte, drei Untermenüs, ein Dropdown mit zwölf Einträgen. Nach acht Sekunden ist er weg – beim Wettbewerber aus Linden oder der List.

Unklare Navigation ist der häufigste Webdesign-Fehler, den wir bei Hannoveraner Unternehmen sehen. Dabei ist die Lösung simpel:

  • Maximal sechs bis sieben Hauptmenüpunkte
  • Klare Bezeichnungen statt kreativer Wortspiele – „Leistungen" statt „Was wir zaubern"
  • Kontakt und Telefonnummer immer sichtbar, auf jeder Seite
  • Wichtige Seiten in maximal zwei Klicks erreichbar

Deine Website ist kein Labyrinth. Sie ist ein Wegweiser. Jeder Klick, den ein Besucher zusätzlich braucht, kostet dich potenzielle Kunden.

Fehler 2: Keine klare Handlungsaufforderung

Viele Websites aus Hannover sehen ordentlich aus. Schöne Bilder, nette Texte, sauberes Layout. Aber dann fehlt das Entscheidende: eine klare Ansage, was der Besucher als Nächstes tun soll.

Kein „Jetzt Angebot anfragen"-Button. Kein „Ruf uns an"-Hinweis. Kein Kontaktformular am Ende der Seite. Der Besucher liest, nickt – und schließt den Tab.

Jede Seite deiner Website braucht mindestens eine Handlungsaufforderung. Im Webdesign nennen wir das Call-to-Action. Das klingt nach Marketing-Theorie, ist aber reine Praxis:

  • Auf der Startseite: „Kostenloses Erstgespräch buchen"
  • Auf der Leistungsseite: „Angebot in 24 Stunden erhalten"
  • Im Blog: „Du willst das für dein Unternehmen umsetzen? Schreib uns"

Sag deinen Besuchern klar, was der nächste Schritt ist. Sonst entscheiden sie sich für den einfachsten Weg: deine Seite verlassen.

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Fehler 3: Ladezeiten, die Kunden vergraulen

Drei Sekunden. Länger wartet kaum jemand, bis eine Website geladen ist. Google hat das gemessen, und die Zahlen sind deutlich: Bei einer Ladezeit über drei Sekunden springt mehr als die Hälfte der mobilen Besucher ab.

Wir prüfen regelmäßig Websites von Unternehmen aus Hannover und der Region. Die häufigsten Bremsen:

  • Bilder mit 4 MB Dateigröße, die direkt aus der Kamera hochgeladen wurden
  • Billige Hosting-Pakete mit Servern, die bei drei gleichzeitigen Besuchern ins Schwitzen kommen
  • Zehn WordPress-Plugins, von denen sechs überflüssig sind
  • Fehlende Browser-Caching-Einstellungen

Eine schnelle Website ist kein Luxus. Sie ist die Grundlage für alles andere – für gute Google-Rankings, für zufriedene Besucher, für mehr Anfragen. Deine Seite sollte in unter zwei Sekunden stehen. Alles darüber kostet dich Geld.

Fehler 4: Kein Vertrauen aufbauen

Stell dir vor, du betrittst ein Geschäft. Keine Schilder, kein Verkäufer, keine Preise. An den Wänden hängen Stockfotos von lächelnden Menschen, die dort offensichtlich nicht arbeiten. Würdest du dort kaufen?

Genau so fühlen sich viele Websites an. Kein echtes Teamfoto. Keine Kundenstimmen. Kein Hinweis auf Erfahrung, Referenzen oder Auszeichnungen. Keine Adresse im Footer. Keine Telefonnummer.

Vertrauen entsteht durch konkrete Signale:

  • Echte Fotos von dir, deinem Team, deinem Laden oder deiner Werkstatt
  • Kundenbewertungen direkt auf der Website – nicht nur auf Google
  • Referenzen und Projekte mit konkreten Ergebnissen statt vager Beschreibungen
  • Kontaktdaten sichtbar auf jeder Seite – Adresse, Telefon, E-Mail
  • SSL-Zertifikat – das grüne Schloss in der Browserleiste ist Pflicht, nicht Kür

Gerade für lokale Unternehmen in Hannover gilt: Deine Kunden wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Zeig es ihnen.

Fehler 5: Desktop-only-Denken

Über 60 Prozent aller Website-Aufrufe kommen heute vom Smartphone. Bei lokalen Suchanfragen wie „Elektriker Hannover" oder „Friseur Südstadt" liegt der Anteil noch höher. Trotzdem treffen wir regelmäßig auf Websites, die auf dem Handy kaum benutzbar sind.

Texte, die man zoomen muss. Buttons, die so klein sind, dass man daneben tippt. Bilder, die über den Bildschirmrand ragen. Formulare, bei denen man horizontal scrollen muss.

Responsive Webdesign – also eine Website, die sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpasst – ist seit Jahren Standard. Trotzdem wird es oft vernachlässigt. Oder es wird nur halbherzig umgesetzt: Die Desktop-Version sieht gut aus, die mobile Version ist ein Kompromiss.

Unser Ansatz bei Web-Dienste365: Wir denken jede Website zuerst vom Smartphone aus. Denn dort entscheiden deine Kunden in Sekunden, ob sie bleiben oder gehen. Erst wenn die mobile Version sitzt, optimieren wir für Tablet und Desktop.

Kurz zusammengefasst: Klare Navigation, deutliche Handlungsaufforderungen, schnelle Ladezeiten, echte Vertrauenssignale und konsequentes Mobile-Design. Fünf Stellschrauben, die aus einer durchschnittlichen Website eine machen, die Kunden bringt.

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Sven Katzensteiner

Webdesigner & Entwickler bei Web-Dienste365 – spezialisiert auf performante Websites, Ticketshop-Systeme und Webshops für Unternehmen in der Region Hannover.

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